2007  4 Jahre sind vergangen, aber wir denken noch oft an Dich !

 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

diese Worte werden 

immer gelten

 

Jeannette

din Guggi

 

Weihnachten 2005

auch heuer wieder 

Weihnachten in 

" schwedischer Tradition "

GOD JUL Mama

der 2. Jahrestag

Der Engel im Herzen
 
In deinem Herzen wohnt ein Engel,
aus deinen Augen scheint sein Licht.
Der Engel schützt dich vor dem Dunkel
und dass die Hoffnung nie zerbricht.
 
Die Freude wird er mit dir teilen,
er ist ganz nah mit dir vereint.
Der Engel trägt dich durch dein Leben,
im Glück, doch auch,
wenn deine Seele weint.
 
Bist du mal traurig und verzweifelt,
der Engel schenkt dir wieder Mut.
Glaube an dein Licht im Herzen
und alles wird am Ende gut

die 2. Weihnachten " OHNE DIR "

es ist wieder soweit - Weihnacht steht vor der Tür. Das Haus wieder geschmückt mit Mama´s schwedischen Schmuck, Adventkranz und viele Gestecke gebastelt und natürlich ein spezielles für Sie. Manchmal kommt sie mir schon so unendlich weit weg vor und dann wieder - als könnte ich sie riechen - ihr Chanell No 5.

mal sehen wie die nächsten Wochen für uns heuer werden

.. es war ruhig zu den Feiertagen, Papsch konnte nicht zu uns kommen, hatte er wieder starke Schmerzen. Für mich waren es eigentlich keine Weihnachten, kein Baum - da wir in den Urlaub fuhren, absolut keine Stimmung. Am Abend kamen Freunde, aber es war ein Abend wie so oft. Die Gedanken waren oft bei Mamsch, es sind schon die " 2. Weihnachten " ohne Sie, da sieht man wie die Zeit verfliegt. Zu Silvester waren wir in Salzburg auf Schiurlaub, als um 24h das Feuerwerk losging, musste ich wieder stark an sie denken und auch die Tränen waren wieder da. Mein Mann sah mich nur an und fragte "die Mama", ich nickte nur.

2 liebe Freundinnen haben auch geliebte Menschen (Mutter und Mann) verloren und wir telefonieren oder schreiben oft. Unsere Gefühle sind gleich, wenn mich S. anruft, kann ich genau fühlen - sie denkt an ihre Mutter oder war bei ihr am Grab. Wenn H. schreibt ist das für mich schwer, denn sie ist wie mein Vater - ALLEINE ohne Partner. Freunde, ja die haben sie alle aber einen GELIEBTEN MENSCHEN zu verlieren, das schmerzt so tief im Herzen und ich würde mir wünschen, dass sie wieder etwas Freude am Leben bekommen.  

Eure Jeannette

Mama, wir vermissen Dich, ein Jahr ist vergangen und es ist - als ob es erst gestern gewesen ist. In Liebe, Netti

14. August 2004 - nun ist ein Jahr vergangen

der heutige Tag verlief ruhig - die Gedanken sind bei Dir.

 Zwischendurch ein Blick auf die Uhr 18.00h

Da ich daran glaube, dass es ein Danach gibt, bin ich auch davon überzeugt:  Mamsch geht es gut - dort - wo sie jetzt ist.

Ohne Schmerz und Leid. 

31. Juli 2004: bald ist ein Jahr vergangen, aber die letzten Tage empfinde ich so, als käme ich gerade wieder vom Spital. Täglich erinnere ich mich was letztes Jahr geschah. 

Papsch hatte ja seine schwere Operation letzten Monat und ab da kamen sehr viele Erinnerungen, die Aufwach- phase, seine Schmerzen - ich musste kurzfristig sein Zimmer verlassen. Ich denke mir immer, so manches hat in diesen Jahr nicht sein sollen - jetzt wo es bald vorbei ist,  dieses sogenannte Trauerjahr kommen einige er- freuliche Dinge. Papa geht es besser, fährt jetzt drei Wochen auf Reha.  Zu Weihnachten planten wir Nachwuchs mit unserer Hündin - die Feiertage mit der Familie waren uns wichtiger - sollte also nicht sein. Jetzt erwarten wir um den 24.8. Babies - am 26.8. letzten Jahres hatten wir die Verabschiedung. 

Freundin A. sagt immer, lass das eine Jahr vorbeigehen, wirst sehen, dann wird es leichter ?! 

Ich empfinde aber noch immer so, wenn ich Papsch seine Musik höre sehe ich sie vor mir - und diese Augenblicke möchte ich nie vergessen. Wie stolz wäre sie jetzt wieder auf Bumo´s Kinder - Bumo ihr Schwedenmädl ( ihr Papa ist aus schwedischer Zucht ) 

Es bleibt immer der eine Satz: sie fehlt uns allen so sehr !

 

Mamsch wäre 71 Jahre 

Letztes Jahr feierten und lachten wir noch gemeinsam, 

ich fahre zu ihr - ohne feiern - ohne lachen

sondern einfach nur um bei ihr zu sein.

immer muss ich ihr Bild anschauen,

der letzte Besuch daheim, ihr Lachen und 

doch schon so gezeichnet.

 

Letztes Wochenende waren wir bei lieben Freunden zum " BABY-SCHAUEN " im Spital. K. hat "Klein Lisa" im SMZ Ost entbunden. Zum 1.x fuhr ich wieder in dieses Spital, am Anfang sah ich nur die Kleine. Dann, ich weiss nicht warum, kamen die Bilder. Die gelbe Bettdecke, der Tropf, der Geruch, in mir kam alles hoch. Ich sah Mama im Bett liegen mit der Sauerstoffmaske, mein Herz fing an zu rasen. Ferdinand erkannte meine Situation und wir verabschiedeten uns rasch. Ich wollte nur raus - raus aus diesen Zimmer, zum Lift und dieses Gebäude verlassen. 

Ich bin noch nicht soweit und ich glaube es wird noch lange dauern.

 

 
7 Monate sind vergangen. Papa wurde in der Zwischenzeit operiert und erholt sich im moment bei seiner 3 wöchigen Reha-Therapie. Es waren für ihn schlimme Monate, konnte kaum gehen, war eigentlich daheim eingesperrt. 24 Stunden können da unendlich werden. Papsch war sehr depressiv und ich hatte das Gefühl : er will nicht mehr - er gibt auf. Papsch sagte erst zu mir: alt zu werden ist schön - aber nicht krank dabei sein. Leider wissen wir alle nicht, was uns noch erwartet. Er hatte ja jetzt monatelang Schmerzen , nahm viele Tabletten, Spital rein und raus. So hat das heurige Jahr begonnen und durch seinen Spitalsaufenthalt kamen auch wieder einige Erinnerungen.

 

Die letzte Zeit wurde ich öfters in der Nacht munter - habe ich Mama doch so deutlich und nah vor mir gesehen, leider waren es keine schönen Bilder. Es waren die letzten Tage im Spital, es war aber alles so nah - ich hätte sie greifen können. .. und doch ist sie schon so weit weg.
Ein altes Sprichwort sagt: " Die Zeit heilt alle Wunden " ich denke nicht alle, aber es wird leichter und man lernt damit umzugehen.
Ich denke sehr viel an letzten Juni wo wir bei uns noch ihren Geburtstag feierten, dann der Juli wo sie wieder in das Krankenhaus musste und dann der 14 August. 1 Jahr vorbei - wo ist die Zeit ?

Oft bin ich bei ihr am Grab. Früher hätte ich nie gedacht dass man sich wirklich unterhält, aber ich hab immer was für sie zum Erzählen und wenn es wieder nur ein Schabbernack von Bumo ist. Ich wünschte mir so sehr, dass es ihr jetzt " in ihrer Welt " gut geht  und vielleicht meinen Filou getroffen hat.

Ich vermisse Dich heute mehr als gestern

und weniger als morgen

Deine J.